Zielgruppe und Nische

Stell dir die richtigen Fragen, um ein klares Bild deiner Zielgruppe zu bekommen!

Für Eilige: Nur wenn du deine Zielgruppe genau kannst und wenn du für sie ein Problem löst, wirst du wachsen – auf Instagram und in deinem Unternehmen.

Hast du jemals etwas auf deinem Blog oder Social Media Kanälen gepostet und die Reaktion war nur Stille? Zirpende Grillen? Und du hast dich gefragt: „Wieso kommen die Menschen nicht auf meinen Blog? Wieso mögen sie meinen Content nicht? Ich hab mir doch so viel Mühe gegeben!“

Ich bin sicher das hast du. Leider bist du aber gerade dabei zu versuchen, dich in einem riesigen Ozean über Wasser zu halten, wenn du in einer Pfütze stehen und den Ton angeben könntest! Du hast sicher viele Stunden Arbeit und Herzblut in deinen Post oder deinen Content investiert um sicher zu stellen, dass er die richtigen Leute erreicht. Alles in der Hoffnung, dass wenn erst die Leute den Content sehen, dann werden sie schon zu dir kommen. Leider geht es nicht darum so viele Menschen wie möglich zu erreichen, sondern es geht darum die richtigen anzusprechen. Die, die an deinem Produkt Interesse haben könnten und bereit wären in deine Arbeit zu investieren. 

Man braucht in der Antarktis keine Kühlschränke verkaufen, oder? (Hah – Fangfrage! Eigentlich ja: du musst vielleicht nicht dein Essen kühlen um es haltbarer zu machen, sondern es eher „warm“ halten, damit du es überhaupt essen kannst!)

Erste Zielgruppe: Kaufe meinen Kühlschrank, damit dein Essen nicht einfriert! Aber ich schweife vom Thema ab!

Social Media ist ein sehr sozialer Ort – es wird nichts von nichts kommen, zumal wenn du dich hinter deinem Screen versteckst. Wie in jedem Business musst du Zeit und Energie aufwenden, damit dein Unternehmen wächst. Was auch immer deine Ziele sind, eine Lektion die ich aus meinen Foodblogger Aktivitäten gelernt habe (und was ich am Anfang nicht so ernst genommen habe) ist dass ich eine Nische und eine Zielgruppe unbedingt definieren muss. Als Foodblogger ist es wirklich hart, jeder mag essen richtig? Ich WOLLTE teilweise meine Nische nicht definieren und damit meine Zielgruppe verkleinern – aber glaub mir, wenn du schon nicht weisst was genau du für wen produzierst und teilst, und wer davon profitieren kann, wie kannst du dann erwarten, dass die richtigen Leute dich finden, dir folgen und ggf dein Produkt kaufen?

Als Foodblogger hätte ich meine Nische auf die „Fusionsküche“ reduzieren können, „indisches Rezepte“, „luxemburgische Rezepte, „Soul Food“ und vieles mehr! Aber ich habe mich entschieden alle zu machen, weil ich Angst hatte „etwas zu verpassen“. Es funktionniert auch teilweise, obwohl es ENORM viel Zeit und Mühe kostet – aber es macht es SOOOOO viel einfacher, wenn du weisst an wen du dich genau richtest. Du wirst vielleicht keine Million Follower bekommen (wirst du auch nicht wenn du deine Nische nicht festlegst) aber die 100 die dir folgen, werden alles lesen was du anbietest und werden wahrscheinlich auch zum Kunden werden, wenn du ein bezahltes Produkt anbietest!

Bei deisem Projekt bin ich eine Biochemikerin, die sich als Food- & und Wissenschaftsbloggerin umorientiert hat und jetzt meine jahrelange Erfahrung und Social Media Skills nutze, um Menschen in einer ähnlichen Situation wie ich, also Selbstständige, Blogger, kleine und mittleren Unternehmen, die kein großes Marketing Budget haben, ihre Social Media Präsenz selbst in die Hand zu nehmen!

Langer Satz ja – könnte sicher auch effizienter umformuliert werden, aber es ist trotzdem nur ein Satz, der mein Unterfangen genau auf den Punkt bringt. Es beschreibt was ich tun kann, wieso ich dafür qualifiziert bin, wer davon profitiert und wieviel es kosten wird. Als Foodbloggerin habe ich das nie wirklich hinbekommen, meine Zielgruppe und meine Nische so genau zu definieren. Aber es war buchstäblich das erste was ich für dieses Projekt gemacht habe – und ich habe das ganze Projekt, den Blog, die Social Media Posts darauf ausgelegt. Ich wusste was ich machen wollte, und wie ich es angehen sollte. Und ich will dir dabei helfen: also hier sind die 5 Fragen, die du dir stellen solltest, um deine Zielgruppe und deine Nische ganz genau zu beschreiben. Die Zeit die du jetzt hier investierst, wird dir nachher hunderte an Stunden sparen – das garantiere ich dir!

 

Was biete ich an? Welchen Service oder welches Produkt – ganz konkret: welche Lösung zu welchem Problem?

Frage dich, welches Problem du löst. der Grundgedanke vieler Unternehmen ist nämlich die Lösung zu einem spezifischen Problem. Welches Problem hat deine ideale KundIn, und wie wirkt es sich auf Ihren Alltag aus? Anstatt zu sagen: „Ich biete Social Media Beratung an!“ würde folgender Satz eher auf offene Ohren stoßem: „Ich helfe dir deinen Zeitaufwand bei Instagram auf ein minimum zu reduzieren, und dabei trotzdem laufend Kunden und Umsatz zu erzielen.“

Das Problem meiner Zielgruppe ist nämlich, dass sie versuchen sich Instagram selber beizubringen und einfach tonnenweise Zeit verlieren, weil sie nicht wissen, wie eine erfolgreiche Instagram Strategie die Situation ändern kann.

Wer kann von meinem Angebot profitieren?

Wer ist deine Zielgruppe? Wenn du das am Anfang noch nicht ganz weißt, ist das total ok! Schreibe dir einfach die Merkmale deiner idealen KunIn auf und arbeite damit weiter. Je mehr Zeit vergeht, und je erfahrener du wirst, desto klarer werden sich die Merkmale deiner Zielgruppe kristallisieren. Schreibe dir immer Beobachtungen auf und nach einer Zeit wirst du sehen, wen genau du mit deinem Angebot ansprichst.

Was macht mich anders als andere?? (–> wieso soll dir irgendjemand Geld geben!)

Finde heraus, was dich von anderen abhebt. In 99% der Fälle, wird dein Unternehmen nicht das einzige sein, das ein solches Angebot anbietet. Und das ist auch gut so! Konkurrenz heißt nur, dass es genug Nachfrage für alle gibt.

Trotzdem ist es wichtig zu wissen, was dich anders macht als andere. Vielleicht ist es deine Herkunft, deine Persönlichkeit, deine Zielgruppe ( z.B. du bist nur auf Ärzte spezialisiert).

Finde dein Alleinstellungsmerkmal und nutze es immer und überall.

Wieso tue ich das alles?

Einen Blog zu starten oder ein Unternehmen zu gründen scheint auf den ersten Blick einfach! Einen schnellen Weg Geld zu verdienen. Bloggen ist ja nur ein bißchen rumtippen, nicht wahr? Lass dir gesagt sein – nein:) Ist es nicht! Einer meiner Freunde, der mit seiner Frau ein Unternehmen gegründet hat, hat mir einmal gesagt:“ Als Unternehmer arbeitest du deine 80 Stunden, um den 40 Stunden eines fixen Arbeitsplatzes zu entkommen!“ Und das ist derweil immer noch die beste Beschreibung einer selbständigen Tätigkeit, die ich bis jetzt gehört habe! 

Es war für mich wichtig, herauszufinden, wieso ich das alles mache! Du solltest das auch! Bin ich von diesem Projekt so überzeugt und involviert, dass ich dir genug Mehrwert liefern kann und das auf einer regelmäßigen   Basis? Auch wenn die Anfangsaufregung verpufft ist? Glaube ich selber so an mein Produkt, dass ich dich schon durch meine Begeisterung überzeugen kann?

Ich blogge jetzt seit 5 Jahren – ich kann ohne Bedenken mit Sicherheit sagen, dass ich GENAU weiss auf was ich mich einlasse. Wieso ich das alles mache? Ich will unter andrem auch alle Skills nutzen, die ich während meiner Bloggerreise gelernt habe um für mich eine Existenz aufzubauen! Aber Geld zu verdienen ist nicht mein einziges Ziel – die Digitalisierung der Unternehmenswelt schreitet mit Lichtgeschwindigkeit voran, und ich will den Gedanken verbreiten, dass es nicht so kompliziert ist wie man oft denkt. Jeder sollte von diesen digitalen Möglichkeiten profitieren können!

Hey UnternehmerIn! Du willst herausfinden wie du auch mit einem kleinen Instagram Account Kunden bekommen und Geld verdienen kannst?

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